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Cornelia Becker


Cornelia Becker © privat
Cornelia Becker
1957
Paderborn
Berlin
Ostwestfalen
Prosa, Lyrik, Funk
Friedrichshaller Straße 23
14199 Berlin
Deutschland
030-89723708

Pressedaten

Erläuterungen und Bedingungen

Pressefotos und Logos zum Download in der Datenbank LITon.NRW

Das Westfälische Literaturbüro in Unna e.V. pflegt im Rahmen der NRW-Literatur-Online-Datenbank LITon.NRW (ehemals www.nrw-literatur-im-netz.de) seit Herbst 2003 eine Foto-Datenbank mit hochauflösenden Fotos von Autor*innen sowie Fotos und Logos von literarischen Institutionen und Projekten aus NRW. Der Service richtet sich an Medien und Literaturveranstalter*innen, die auf diese Weise unkompliziert an Pressefotos und/oder Logos gelangen können. Dieser Service ist (in der Regel) kostenlos. Wenn ein*e Autor*in / eine Institution / ein Projekt Pressefotos bzw. Logos zur Verfügung gestellt hat, ist unter dem jeweiligen Profilfoto das bzw. die entsprechende/n Symbol/e aktiv (anklickbar). Klickt man darauf, klappt bei den Pressefotos ein neues Menü aus, worüber sich das/die Foto/s herunterladen lassen; bei den Logos öffnet sich direkt ein neues Fenster, worüber diese direkt heruntergeladen werden können. Einem Download steht nichts entgegen, wenn die folgenden Nutzungsbedingungen akzeptiert werden:

Alle Rechte vorbehalten. Die Bildmaterialien dürfen lediglich für die redaktionelle Berichterstattung bzw. von Veranstalter*innen für ihre Öffentlichkeitsarbeit unter Angabe des Copyrights bzw. des*der Urhebers*Urheberin (falls im Datensatz angegeben) honorarfrei verwendet werden. Andere Nutzungen, insbesondere jede Art von kommerzieller Verwendung des vorliegenden Materials außerhalb der Medienberichterstattung oder Veranstaltungswerbung, ist ausdrücklich untersagt. Mit dem Download von Fotos bzw. Logos stimmt der*die Nutzer*in dieser Regelung ausdrücklich zu.

Infos für Autor*innen, literarische Institutionen und Projekte

Für die Bereitstellung von Fotos und Logos im Download-Bereich von LITon.NRW entstehen Autor*innen, literarischen Institutionen und Projekten keinerlei Kosten. Die Zurverfügungstellung des Fotos und/oder Logos erfolgt jedoch prinzipiell honorarfrei. Auch das Westfälische Literaturbüro in Unna e.V. als Betreiber der NRW-Literatur-Online-Datenbank stellt potenziellen Nutzer*innen dieses Services keinerlei Kosten in Rechnung. Es wird lediglich ein möglichst einfaches Verfahren angeboten, schnell an Fotos bzw. Logos für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu gelangen. Das Westfälische Literaturbüro übernimmt aus diesem Grunde auch keinerlei Haftung, falls die Download-Fotos/-Logos nicht für den Zweck der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von Veranstalter*innen u.ä. genutzt werden.

Pressebild(er)

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Arbeitsproben (1)

 

Aus: DIE KINDER MEINES VATERS

Dear Excellency  Sheich Abdullah Hassan Ibn al-Ġani begannen viele Briefe meines Vaters, und es war meine Aufgabe, sie in die englische Sprache zu übersetzen, während er diktierte. Vor kurzem habe ich erfahren, dass Eure Exzellenz eine Europareise vorhaben und es wäre wirklich wunderbar, wenn Sie auch einen Abstecher in unser kleines Dorf einplanen würden ... Scheich Abdullah Hassan aus dem Yemen wurde in Züchterkreisen gelobt und verehrt für sein Arabergestüt Al-Zhāri und er hatte diese Reise geplant, um den weiblichen, europäischen Nachwuchs des berühmten arabischen Hengstes al-Arabī ausfindig zu machen.

Nana Sahiba, Ibn Mustafa Halali, Bint Bukra al-Sahira, ich wuchs mit den Namen arabischer Prinzen und Fürstinnen auf. In einem westfälischen Dorf, in dem niemals ein arabischer Mensch gesehen worden war, außer Omar Sharif und Jassir Arafat auf dem Fernsehbildschirm. Wahrscheinlich sprach ich die Namen falsch aus, machte lautmalerische Versuche, vergaß sie wieder, doch nie fehlte mir der Respekt vor diesen fremden Klängen. An den Wochenenden stellten meine ältere Schwester Christiane und ich lange Namenslisten auf. Wir suchten sie aus den internationalen Pferdejournalen heraus. Auf den Titelseiten gab es auch arabische Schriftzeichen und ihre eleganten, geschwungenen Linien erstaunten und verzauberten mich.


Geboren am 28. Dezember 1957 in Paderborn. Cornelia Becker studierte u. a. Spanisch, Germanistik und Kunsttherapie (Universidad de Granada, FU Berlin, HIGW Hamburg). Fünfjähriger Studien- und Arbeitsaufenthalt in Südspanien. Fremdenführerin, Tankwartin, Barbesitzerin. Erst im neuen Sprachraum, im staubigen Geruch des Südens, entstehen erste Prosaskizzen und Erzählungen. Seit 1988 lebt sie mit dem algerischen Musiker Ahmed Chouraqui und dem gemeinsamen Sohn (geboren 1993) in Berlin und Paderborn. Sie ist freie Mitarbeiterin in Kultur- und Bildungseinrichtungen und freie Autorin.

2010 ausgewählt mit dem Projekt Silencio für Printemps des Poétes, Berlin
2001 Literaturwettbewerb Autorenhausverlag Berlin; teilgenommen und ausgewählt
1999 Arbeitsstipendium für Berliner Schriftsteller, Senat für kulturelle Angelegenheiten
1999 erste Preisträgerin des vom SFB ausgeschriebenen Autorenwettbewerbs (für: Melissa, ein Leben zwischen Paris und Algier)
1997 MagentaRot höchstdotierter Platz in der Lesereihe "Holozän", unter der Leitung von Adolf Muschg
1989 Gewinnerin der Ausschreibung: Frauen schreiben, FU Berlin, Kulturreferat

Der raue Gesang. Roman. Edition Contra-Bass: Hamburg 2017.
Die Kinder meines Vaters. Erzählung. Mit Illustrationen von Jasir Safi. Bübül: Berlin 2017.
Die Unsterblichkeit der Signora Vero. Roman. Langen Müller: München 2014.
Eintritt frei. Erzählungsband. Achter: Acht und Weinheim 2012.

Fantom. Gedichte. Mit Lithographien von acht Künstlern. Edition des Ateliers KASBA: Brüssel 2000.
Europa, deine Wölfe. Zwischen den Zeiten. Zwischen den Welten. Brecht-Haus, Berlin. Argon: Berlin 1995.

Oui Quetzal. Erzählung. Gelesen von Wolfram Koch. In: Artist's Corner. Hessischer Rundfunk: 2010.
Melissa, ein Leben zwischen Paris und Algier. Hörspiel. Bearbeitung und Produktion einer Rundfunkerzählung. Freies Berlin: 1999.

die Flüssin. Gedicht. In: Eselsohr Literaturmagazin, E- und Printmagazine, Esels-Ohr.com. 2015.
Eastside. Erzählung. In: Levure Litteraire, E-Magazine. Ausgabe 12. Carmen-Francesca Banciu, Head of the German editorial LL. 2015.
eins, zwei, drei, vier ... Experimentelle Erzählung. In: Levure Litteraire, E-Magazine. Ausgabe 11. Carmen-Francesca Banciu, Head of the German editorial LL. 2014.
Turmgedächnis II. In: eXperimenta, Online-Magazin, eXperimenta.de. 2012.
Lola tanzt. In: Purnev, Literary Magazine, Online-Magazin, purnev.coolix.com. 2012.
Turmgedächnis I. In: eXperimenta, Online-Magazin, eXperimenta.de. 2011.

MagentaRot. Erzählungen als Hörbuch. Eingesprochen von Wolfram Koch. Wolpertinger-Hörbuch: Berlin 2009.

in Anthologien:

Bis der Vorhang fällt. Erzählung. In: Man müsste mehr ans Meer. Hrsg. von Magnus See. Ventura: Werne 2015.
Eins-zwei-drei. Erzählung. In: Das Ei-Buch. Hrsg. von Maria Herrlich. Achter: Acht und Weinheim 2013.
Silencio. Erzählungen. In: Matrix. Hrsg. von Traian Pop. Nr. 1. POP: Ludwigsburg 2011.
Turmgedächnis. Erzählung. In: ein ort für geschichten. Hrsg. von Ludwig Norz. Mit Illustrationen von Oscar Castillo. C&N: Berlin 2011.
Mantis religiosa. Erzählung. In: In Tierliebe. Hrsg. von Bettina Hesse. Eichborn: Berlin 2005.
Wer ist Saida? Erzählung. In: Liebe Sünden. Bd. 6. Hrsg. von Bettina Hesse. Rowohlt: Reinbek 2003.
Becasso. Erzählung. In: Probebühne. Kunst und Therapie. Hrsg. von Peter Rech (u. a.). Claus Richter: Köln 2002.
Mutter der Worte. Erzählung. In: Das Kopfkissenbuch. Autorenhaus: Berlin 2001.
Bis hierher! Erzählung. In: Literaturheft. Hrsg. von LiteraturFrauen e.V. 36. o.V.: Berlin 2001.
Mantis religiosa. Erzählung. In: Literaturheft. Hrsg. von Literaturfrauen e.V. 35. o.V.: Berlin 2000.
MagentaRot. Erzählung. In: Holozän: Neue Literatur am Poly. Hrsg. von Adolf Muschg, Urs Widmer, Heinz Schafroth. o.V.: Zürich 1997.
Charlottes Traum. Kapitel aus dem Roman: Cakaltepe. In: Zwischen den Zeiten. Zwischen den Welten. Hrsg von Brecht-Haus. Argon: Berlin 1995.
Arkadasim heisst Freundschaft und Im Jahr der Wunder. In: Vielfalt der Stimmen. Hrsg. von Elsbeth de Roos. Jovis: Berlin 1995.

in Zeitschriften:

die Flüssin. Gedicht. In: Eselsohr Literaturmagazin. München 2015.
Live aus dem Funkturm. Erzählung. In: New Age. Literaturzeitschrift Asphaltspuren. Ausgabe 11. Düsseldorf 2009.
Pour Alicia. Erzählung (zweisprachig). In: Fantomin, deutsch-franz. Kulturzeitschrift. Heft 8. Berlin 2002.
Mantis religiosa. Erzählung. In: ndl, neue deutsche literatur. Heft 6/01. Aufbau: Berlin 2001.
Nacht namenlos. Erzählung. In: MACONDO. Edition Vier. Bochum 2000.
Oui Quetzal. Erzählung. In: ndl, neue deutsche literatur. Heft 2/00. Aufbau: Berlin 2000.
Bukarests Hunde. Erzählung (zweisprachig). In: Fantomin, deutsch-franz. Kulturzeitschrift. Heft 12. Berlin 1999.
MagentaRot. Erzählung. In: MACONDO, Literaturmagazin. Heft 2/99. Verlag im Laerfeld: Bochum 1999.
MagentaRot. Erzählung. In: ndl, neue deutsche literatur. Heft 1/99. Aufbau: Berlin 1999.
Magentarot. Erzählung. In: entwürfe für literatur. Zürich 1998.
Armer Willi. Erzählung. In: Fantomin, deutsch-franz. Kulturzeitschrift. Heft 5. Berlin 1998.
Im Jahr der Wunder. Erzählung. In: ndl, neue deutsche literatur. Heft 4/97. Aufbau: Berlin 1997.
verschiedene Kolumnen. In: Freitag, Seite 13. Zwischen 1995 und 1998.

Frau Dr. Markert: Zu: Eintritt Frei (von Cornelia Becker). Germanistisches Institut der Humboldt-Universität: Berlin 2012.
Fabian Baier: Analysen der Kurzgeschichten "Im Jahr der Wunder" und "Haut der Gedanken". FB Deutsche Literatur, Humboldt-Universität: WS 2011/2012.
In: Autorenlexikon. Auf: Literaturport.de.

Zu: MagentaRot

"In den Erzählungen von Cornelia Becker geht es heftig zur Sache, in expressiver, schnörkelloser Sprache treibt Becker die Protagonisten auf den unheilvollen Höhepunkt zu."
Von: Bettina Homann. Erschienen in: Zitty, Heft 15/2009.

"Die Autorin beweist mit dieser Geschichte psychologisches Feingefühl und sprachliche Schönheit."
Erschienen in: Sächsische Zeitung, 2010.

Zu: Bukarests Hunde

"Es ist ein kleines Kunstwerk geworden, das man mit einem Rutsch verschlingt."
Erschienen in: Merziger Tagesblatt, Juni/2004.


Zu: Wer ist Saida?

"Feinfühlig und präzise lotet die in Paderborn geborene Schriftstellerin Cornelia Becker die Seelentiefen zweier Frauen aus. Das vermittelt der Erzählung ihren Sog, macht sie aufregend, wild und schön."
Von: Niki Pawlow. Erschienen in: Das Heft, 30/2004.

In einem kleinen Dorf in NordRheinWestfalen aufgewachsen. Zwei ältere Brüder. Ein Großvater, der Gedichte schrieb und Laute spielte, Mutter spielte Akkordeon. Mit Musik, mit Rhythmus aufgewachsen. Eine Erzählung muss ihrem eigenen Ton, ihrer Melodie folgen, sonst stimmt der Text nicht. Seitdem ich das begriffen habe, beginne ich nie mehr mit dem ersten Satz.

Autor*innenauskunft

Aktualisiert 02.12.2019