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Andreas Daams


Andreas Daams © privat
Andreas Daams
1971
Goch
Kleve
Kleve, Köln, Moers
Niederrhein, Rheinschiene, Rheinland komplett
Prosa, Bühne/Drama
Waldstraße 17
47533 Kleve
Deutschland
02821-895673
0171-8187433

Pressedaten

Erläuterungen und Bedingungen

Pressefotos und Logos zum Download in der Datenbank LITon.NRW

Das Westfälische Literaturbüro in Unna e.V. pflegt im Rahmen der NRW-Literatur-Online-Datenbank LITon.NRW (ehemals www.nrw-literatur-im-netz.de) seit Herbst 2003 eine Foto-Datenbank mit hochauflösenden Fotos von Autor*innen sowie Fotos und Logos von literarischen Institutionen und Projekten aus NRW. Der Service richtet sich an Medien und Literaturveranstalter*innen, die auf diese Weise unkompliziert an Pressefotos und/oder Logos gelangen können. Dieser Service ist (in der Regel) kostenlos. Wenn ein*e Autor*in / eine Institution / ein Projekt Pressefotos bzw. Logos zur Verfügung gestellt hat, ist unter dem jeweiligen Profilfoto das bzw. die entsprechende/n Symbol/e aktiv (anklickbar). Klickt man darauf, klappt bei den Pressefotos ein neues Menü aus, worüber sich das/die Foto/s herunterladen lassen; bei den Logos öffnet sich direkt ein neues Fenster, worüber diese direkt heruntergeladen werden können. Einem Download steht nichts entgegen, wenn die folgenden Nutzungsbedingungen akzeptiert werden:

Alle Rechte vorbehalten. Die Bildmaterialien dürfen lediglich für die redaktionelle Berichterstattung bzw. von Veranstalter*innen für ihre Öffentlichkeitsarbeit unter Angabe des Copyrights bzw. des*der Urhebers*Urheberin (falls im Datensatz angegeben) honorarfrei verwendet werden. Andere Nutzungen, insbesondere jede Art von kommerzieller Verwendung des vorliegenden Materials außerhalb der Medienberichterstattung oder Veranstaltungswerbung, ist ausdrücklich untersagt. Mit dem Download von Fotos bzw. Logos stimmt der*die Nutzer*in dieser Regelung ausdrücklich zu.

Infos für Autor*innen, literarische Institutionen und Projekte

Für die Bereitstellung von Fotos und Logos im Download-Bereich von LITon.NRW entstehen Autor*innen, literarischen Institutionen und Projekten keinerlei Kosten. Die Zurverfügungstellung des Fotos und/oder Logos erfolgt jedoch prinzipiell honorarfrei. Auch das Westfälische Literaturbüro in Unna e.V. als Betreiber der NRW-Literatur-Online-Datenbank stellt potenziellen Nutzer*innen dieses Services keinerlei Kosten in Rechnung. Es wird lediglich ein möglichst einfaches Verfahren angeboten, schnell an Fotos bzw. Logos für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu gelangen. Das Westfälische Literaturbüro übernimmt aus diesem Grunde auch keinerlei Haftung, falls die Download-Fotos/-Logos nicht für den Zweck der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von Veranstalter*innen u.ä. genutzt werden.

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Arbeitsproben (1)

 

DAS KROKODIL

Als ich den Amazonas hinabfuhr, gesellte sich ein Krokodil zu mir ins Ruderboot und erbot sich, an Hundes statt mit mir zu kommen. Obwohl es schauerlich grün war und schlechte Zähne hatte, die zu einem penetranten Mundgeruch führten, ging ich auf seinen Wunsch ein und nahm es mit in meine Heimat. Es zeigte sich zwar schon nach kurzer Zeit, daß ich allgemein beneidet wurde - denn wer geht schon zweimal täglich mit einem Krokodil Gassi -, daß aber die Unterhaltskosten für das Krokodil beträchtlich über denen eines Hundes oder gar einer Frau lagen. Schuld daran war nicht so sehr der unmäßige Verzehr von Hornochsen, wie sie zuhauf auf unseren Straßen verkehren, als vielmehr die Neigung des Krokodils zu Plauderstündchen im Marktcafé, wo es literweise Erdbeermilchshakes aussaugte und Apfelpfannekuchen vertilgte und überdies in wohlgesetzten Worten über stadtbekannte Personen wie den Kritiker I. oder den Politiker P. herzog, was jene unverzeihlich fanden, weshalb ihnen mein Krokodil schon bald einem roten Tuch glich, gegen das sie heftig anschnaubten. Ich tat alles, um den lieben Frieden zu wahren oder wenigstens wiederherzustellen, gab das Krokodil gar einem rüstigen Schuhplattler in die Lehre, der sich allerdings bereits nach wenigen Tagen über die Unlust des Krokodils auf fachmännisches Platteln mokierte und es nicht mehr sehen wollte, bemühte mich sodann, ihm die englische Literatur des 19. Jahrhunderts schmackhaft zu machen, durch die es sich jedoch nur mühsam und unter großer Selbstaufopferung hindurchkaute; als dann auch noch ruchbar wurde, daß die Schneiderin S., ein hübsches, aber unerfahrenes Ding, Grünlinge zur Welt gebracht hatte, halfen weder mein Ansehen noch meine Petitionen an den Stadtrat weiter: das Krokodil mußte weg. So verkaufte ich es denn zu einem guten Preis an den Bauunternehmer B., welcher aus dem Krokodil eine Handtasche für seine Frau anfertigen ließ, die ihr nicht einmal schlecht steht.

Aus: Gebäck zum Ich.


Geboren 1971. Abitur 1990. Danach Klavierbegleiter beim Ausbildungsmusikkorps der BW. 1991/92 Beginn des Studiums der Musikwissenschaften, Germanistik und Philosophie in Köln. 1992-98 Kompositionsstudium in Düsseldorf, 1999-2000 Meisterklasse in München. Mehrere Opernprojekte, v.a. mit dem MusikTheaterKöln; Expo 2000. Im Jahr 2000 Aufsehen mit der unverdienten Auszeichnung für das Kompositionsmachwerk "Trommelfeuer". Diverse Veröffentlichungen. Autor, freier Journalist, Komponist und Musikverleger.

2002 Förderpreis beim Satirewettbewerb Pfefferbeißer, München
2001 StartART NRW.
1999 Moerser Literaturpreis
1994 Regensburger Schriftstellergruppe International.
1992 Kulturpreis der Stadt Kevelaer.

Gebäck zum Ich. edition anderswo: Kleve 2001.

Las Canciones. Kammeroper nach Johannes vom Kreuz. Texteinrichtung und Musik.

Geschichte vom kleinen Gedicht, das ein großer Roman sein wollte. In: Verena Blecher (Hg.): Die Spur des Gauklers. Geest-Verlag: 2001.
Der Kampf des Organisten Ambrosius Knappert mit den himmlischen Heerscharen am heiligen Weihnachtsfeste d. J. 1775. In: Hanns Dieter Hüsch (Hg.): Niederrhein - ein Weihnachtstraum. Brendow-Verlag: Moers 2000.
Soapie. In: Günter Grass (Hg.): Gemischte Klasse. Swiridoff-Verlag: Künzelsau 2000.
Früh am Morgen. In: Ursula Hochstätter-Klomp (Hg.): Lebenszug. Avlos-Verlag: 1997.
Zona Rosa. In: Zeitvergehen. Georgsmarienhütte 1995.
Wir waren keine Indianer mehr. In: Generationen. Kevelaer 1994.

Scheitern. Copy-us: Kleve 2002.

Autor*innenauskunft

Aktualisiert 02.12.2019