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Dr. Gudrun Tossing


Dr. Gudrun Tossing © privat
Dr. Gudrun Tossing
Jeff Sailor
Alissa Carpentier
1952
Haan, Rheinland
Solingen
Bergisches Land, Niederrhein, Rheinschiene, Rheinland komplett
Prosa, Thriller/Kriminalroman, Satire
Tannenstr. 15a
42653 Solingen

Telefon 0212-586153
privat 0212-586153
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Pressefotos und Logos zum Download in der Datenbank LITon.NRW

Das Westfälische Literaturbüro in Unna e.V. pflegt im Rahmen der NRW-Literatur-Online-Datenbank LITon.NRW (ehemals www.nrw-literatur-im-netz.de) seit Herbst 2003 eine Foto-Datenbank mit hochauflösenden Fotos von Autor*innen sowie Fotos und Logos von literarischen Institutionen und Projekten aus NRW. Der Service richtet sich an Medien und Literaturveranstalter*innen, die auf diese Weise unkompliziert an Pressefotos und/oder Logos gelangen können. Dieser Service ist (in der Regel) kostenlos. Wenn ein*e Autor*in / eine Institution / ein Projekt Pressefotos bzw. Logos zur Verfügung gestellt hat, ist unter dem jeweiligen Profilfoto das bzw. die entsprechende/n Symbol/e aktiv (anklickbar). Klickt man darauf, klappt bei den Pressefotos ein neues Menü aus, worüber sich das/die Foto/s herunterladen lassen; bei den Logos öffnet sich direkt ein neues Fenster, worüber diese direkt heruntergeladen werden können. Einem Download steht nichts entgegen, wenn die folgenden Nutzungsbedingungen akzeptiert werden:

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Für die Bereitstellung von Fotos und Logos im Download-Bereich von LITon.NRW entstehen Autor*innen, literarischen Institutionen und Projekten keinerlei Kosten. Die Zurverfügungstellung des Fotos und/oder Logos erfolgt jedoch prinzipiell honorarfrei. Auch das Westfälische Literaturbüro in Unna e.V. als Betreiber der NRW-Literatur-Online-Datenbank stellt potenziellen Nutzer*innen dieses Services keinerlei Kosten in Rechnung. Es wird lediglich ein möglichst einfaches Verfahren angeboten, schnell an Fotos bzw. Logos für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu gelangen. Das Westfälische Literaturbüro übernimmt aus diesem Grunde auch keinerlei Haftung, falls die Download-Fotos/-Logos nicht für den Zweck der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von Veranstalter*innen u.ä. genutzt werden.

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Arbeitsproben (2)

 

Aus: SCHLANGEN-GRAB

Die beiden Witwen

Am frühen Montagmorgen machte Wrozeck sich in seinem Oldsmobile auf den Weg, um die beiden Ehefrauen der Toten aufzusuchen.
Das gehörte zunächst noch ganz zur routinemäßigen Aufnahme eines Unfalls mit fatalen Folgen, dass die Angehörigen zu den näheren Umständen vernommen wurden.
Weit musste er nicht fahren. Beide Holzmoguln besaßen zwei ganz ähnlich aussehende Villen im besseren Wohnviertel Eurekas, jede mit einem großen Park von altem Baumbestand umgeben und nur wenige Blocks voneinander entfernt.
Hier standen noch viele der hochherrschaftlichen Häuser im viktorianischen Baustil inmitten von gepflegten Parkanlagen. Als "Mansions" wurden diese großzügigen Wohnsitze landläufig bezeichnet.  
Sie lagen abgerückt von der Straße und mit eigenen Zufahrten, deren verschließbare Gatter in der Regel weit offenstanden. Hinsichtlich Einbruchskriminalität war Eureka im Norden Kaliforniens als relativ sichere Stadt einzustufen.
Stan steuerte zunächst Hugh Wilsons Villa an, wo ihm unter säulengeschmücktem Portal ein Hausbediensteter öffnete, bei dem er sich anmelden musste, ein veritabler englischer Butler.  Bei Wilsons ging alles offenbar "very British" zu.
So zeigte sich Mrs. Kathleen Wilson, die Stan alleine in ihrem Teesalon empfing, auch sehr um Haltung bemüht. Sie versuchte, trotz des plötzlichen und unerwarteten Todes ihres Gatten die Fassung zu bewahren.  
Bei seinem Eintreten erhob sie sich und kam ihm in gemessenem Schritt entgegen, eine großgewachsene und irgendwie grobknochig und kantig erscheinende Mittfünfzigerin. Sie trug einen dunkelanthrazitfarbenen Rock und eine weiße Bluse. Ihre Kostümjacke hing über ihrer Stuhllehne, und das war dann auch die einzige Lässigkeit, die sie sich erlaubte.
Im Gespräch bestätigte sie ihm, dass es zu den Gewohnheiten der beiden Männer zählte, samstags gegen 20 Uhr gemeinsam loszufahren, immer in Grants Bentley. "Dessen Chauffeur hat am Wochenende frei, daher fuhr Corey auch stets persönlich."
"Es kam also nie vor, dass ihr Gatte mit seinem Wagen fuhr und Mr. Grant mitnahm?", wollte Stan von ihr wissen.
Sie schüttelte mit Bestimmtheit den Kopf. "Unser Fahrer hat am Samstagabend ebenfalls frei, und Hugh mochte nicht selbst Auto fahren."
Sie machte eine kleine, verlegene Pause, entschied sich dann aber noch zu erklären: "Bei diesen Pokerrunden wurde immer viel getrunken. Da machte Hugh keine Ausnahme. Nur Corey, der war alkoholabstinent. Deshalb fuhr er."
"Kam Mr. Grant immer mit demselben Wagen vorgefahren?" Kathleen Wilson bejahte die Frage.
"Seine Frau Emily wollte ihren eigenen Wagen zur Verfügung haben. Sie benötigte ihn in der Regel Sonntagfrüh, um in die Kirche zu fahren. Zu dem Zeitpunkt waren Corey und Hugh ja bisweilen noch gar nicht zurück, wenn es besonders spät wurde und die beiden vor Ort übernachteten."
Unwillkürlich seufzte sie leise auf und tupfte sich nun doch mit einem Taschentüchlein die unteren Augenränder ab, doch es schien ihr unangenehm und peinlich zu sein, ihre Gefühle zu zeigen.
Stan vermutete, dass sie sich sehr beherrschen musste, war ihr irgendwie auch dankbar dafür, dass sie sich so bemühte, Contenance zu wahren. Als er vorsichtig anfragte, ob er ihr irgendwie behilflich sein könnte, hatte sie sich bereits wieder im Griff.
"Nein, danke. Ich erwarte meinen Sohn heute noch aus San Francisco zurück", antwortete sie nur ruhig und erläuterte kurz darauf: "Harold studiert nämlich an der Berkeley University." Und es hörte sich sogar ein wenig stolz an.
"Harry hat mich am Samstag hier in Eureka besucht, blieb über Nacht in der Stadt und fuhr erst gestern Morgen wieder ab."
Stan registrierte beiläufig, dass sie in der Einzahl sprach, als sei der Sohn nicht wegen seiner Eltern, sondern nur wegen seiner Mutter am Wochenende vorbeigekommen. Auch sagte sie, er habe "in der Stadt" und nicht etwa "bei uns" übernachtet. Aber das musste ja nichts heißen.
"Er war wohl gerade in seiner Studentenwohnung in San Francisco angekommen, als ich ihn anrief und ihm mitteilen musste, dass Hugh verunglückt ist", sprach sie in seine Gedanken hinein. "Er wollte postwendend wieder aufbrechen, um mir beizustehen, doch ich überzeugte ihn, nach der langen Fahrt erst noch eine Nacht auszuruhen. Er kommt heute zurück und wird mir eine große Hilfe sein", betonte sie.
Stan nickte verständnisvoll. Die Fahrtstrecke bis San Francisco betrug immerhin fast 300 Meilen.
Gleichzeitig vermerkte er sich im Hinterkopf, dass der Sohn in seinem Heimatort war, als der Vater verunglückte, mochte aber nun keine näheren Nachforschungen mehr anstellen, nicht einmal Gedanken darüber verlieren. Es handelte sich schließlich um einen Unfall, "dem äußeren Anschein nach", wie Stan sich im Stillen korrigierte, doch es erschien ihm verfrüht, einem vagen Gefühl nachzugehen.
Es war für ihn ersichtlich, dass sich hinter der Fassade von Selbstbeherrschung und Höflichkeit bei Kathleen Wilson doch Betroffenheit, Trauer und möglicherweise auch eine gewisse Hilflosigkeit verbarg.  
"Kann ich Ihnen – falls nötig – später noch einige Fragen stellen?", fragte Stan sie beim Abschied.
"Ja, jederzeit", beeilte sie sich zu antworten. "Nur im Moment bin ich dankbar für etwas Ruhe."
Das leuchtete ihm ein, und er war erleichtert, sich rasch zurückziehen zu können.

Corey Grants Frau Emily reagierte bei seinem Besuch schon spürbar emotionaler. Sie empfing ihn ebenfalls alleine in ihrem Salon.
Nachdem sie ihm die Hand gegeben und sein Kondolieren entgegengenommen hatte, kauerte sie sich wieder in ihren Sessel und weinte, vergaß sogar, dem Besucher einen Platz anzubieten. Stan stand ganz hilflos daneben.
Die zierliche Person in ihrem schwarzen Seidenkleid machte einen zerbrechlichen Eindruck auf ihn. Sie wirkte wie ein trauriger, kleiner Vogel.
Der Deputy fühlte sich heilfroh, dass sie es schon wusste und dass nicht er der Überbringer der schlimmen Nachricht war.
Nachdem sie ihn endlich fahrig auf einen nächststehenden Stuhl gewunken hatte, versuchte sie zumindest, mit ihm zu reden: "Die beiden waren doch nur wie gewöhnlich auf dem Weg zu ihrer wöchentlichen Pokerrunde in Miranda, und jetzt …", sie schluchzte auf "… kehren sie nie mehr zurück."
Stan hatte sich auf dem sehr unbequemen Stuhl mit hoher Lehne niedergelassen und rutschte ein wenig hin und her.
Sie wischte sich die Tränen mit dem Handrücken ab und machte in diesem Augenblick Anstalten, sich unbeholfen aus ihrem Sessel aufzurichten.
"Möchten Sie eine Tasse Tee trinken, Officer", fragte sie mit zittriger Stimme, sich an so etwas wie Gastgeberpflicht erinnernd, doch er wehrte ab.
"Nein danke, machen Sie sich bitte keine Umstände", antwortete er rasch. Sie hätte lediglich nach dem Dienstmädchen zu klingeln brauchen. Er sah die kleine silberne Schelle am Ende des langen Couchtischs stehen. Doch so mühsam, wie sie eben versucht hatte, aus ihrem Sessel aufzukommen, wäre selbst das sehr anstrengend für sie gewesen, überlegte Wrozeck. "Sie bewegt sich nicht gut", dachte er. "Möglicherweise ist sie krank."
Sie bestätigte ihm dann im Gespräch alles, was er von Kathleen Wilson bereits über die samstagabendlichen Gepflogenheiten der beiden Männer gehört hatte.
Sie kamen offenbar mit Bekannten aus einem weiteren Umkreis zusammen, und ihr Treffpunkt lag in etwa in der Mitte der verschiedenen Wohnorte.
Stan versuchte erst gar nicht, besonders ins Detail zu gehen, um die Witwe weitestgehend zu schonen. So erkundigte er sich nicht bei ihr, ob ihr Mann ein umsichtiger Fahrer gewesen sei. "Corey war am Steuer besonnen und in all den Jahren noch nie in einen Autounfall mit Personenschaden verwickelt", hatte ihm O´Connor gesagt, der es wissen musste, und das genügte ihm momentan. Nur eine zusätzliche Frage erschien ihm noch wichtig.
"Können Sie mir etwas zum technischen Zustand des Bentleys sagen", hob er an. "Hatte Ihr Gatte im Vorfeld irgendwelche Probleme mit dem Wagen?"
Sie sah ihn an und schien zu überlegen. Dann fiel ihr ein: "Nein, der war doch gerade noch in einer gründlichen Inspektion gewesen, in Hank Marshalls Werkstatt hier am Ort. Erst am Freitag hatte Corey ihn da abgeholt." Sobald sie den Namen ihres Mannes nur aussprach, musste sie schon wieder weinen.
"Das hat im Moment alles keinen Zweck", dachte sich Stan und verzichtete auf zusätzliche Fragen.    
Mit einiger Wahrscheinlichkeit musste er beide Witwen später noch einmal sprechen, doch das hatte Zeit. Man würde viel besser darüber reden können, wenn sich die Frauen wenigstens wieder ein wenig gefasst hatten.
Er stand auf und ging auf Emilys Sessel zu, hätte ihr gern tröstend die Hand auf die Schulter gelegt, doch das erschien ihm zu distanzlos und als nicht angebracht in seiner Position. Er war schließlich kein Freund oder Vertrauter der Familie.
So verabschiedete er sich förmlich und streckte ihr nur die Rechte hin.
Er sah auf sie herab. Sie mochte wie Kathleen Wilson Mitte 50 sein. Früh ergraut und hager, wie sie aussah, erschien sie ihm aber eher wie eine über 60-jährige. Sie und Corey waren wohl kinderlos geblieben.
Sie tat Stan in ihrer Einsamkeit und ihrem Kummer unendlich leid.


Aus: JENSEITS VON JENEN

Teddy hat Angst. Während unserer ganzen Fahrt die Küste entlang hat er schon gespürt, dass etwas nicht in Ordnung ist. Wir sitzen in der letzten Reihe eines Greyhound, in den wir in Astoria zustiegen. Unser weniges Gepäck haben wir im Netz über unseren Köpfen verstaut. Teddy sitzt am Fenster und ich neben ihm am Gangplatz.
Ich sollte mit meinem Bruder reden, um ihn abzulenken, aber mir ist so gar nicht danach zu sprechen. Ich starre nur einfach schweigend vor mich hin.
"Jack, bist du böse mit mir?", fragt er und legt mir seine schwere Pranke auf den Unterarm, die doch so gar nicht zu der weinerlichen Kleinkinderstimme passt. Er hat mich aus meinen Sorgen aufgeschreckt.
Immer wenn Teddy in die Stille hinein spricht und ich ihn dann unvermittelt ansehe, wird mir dieser Gegensatz bewusst: ein Koloss von Kraft mit dem Benehmen eines Kindes. Und worüber immer ich in Sorgen brütete, dann wird mir noch beklommener - so auch jetzt.
"Nein, Teddy", versuche ich ihn zu beruhigen. "Warum sollte ich dir denn auch böse sein?"
Mir gehen die dunkelsten Gedanken durch den Kopf, und die spürt Teddy instinktiv. "Ich will zurück zu Doc", sagt er kläglich. Und mir gibt es einen Stich ins Herz. Auch ich will zurück zu Doc, doch das geht nicht.
Es wird nie mehr gehen.
Meine Beklemmung ist so groß, dass ich glaube, mir stockt der Atem.
Teddy wird jetzt ganz still und verfällt in seine Monotonie. Er schaut vor sich hin und bewegt nur seinen Oberkörper ständig vor und zurück, diese rhythmische Bewegung, die ja ein typisches Symptom seiner psychischen Erkrankung ist.
Er blickt nicht nach draußen, als habe er Angst davor, wohin die Reise geht. Dabei schaute er sonst doch so gerne aus dem Fenster, wenn wir im Bus unterwegs waren oder gelegentlich von einem Trucker ein Stück auf unserem Weg mitgenommen wurden. In einem Stück plapperte er darüber, was er da draußen vorbeiziehen sah.
Es gab auch jetzt viel zu sehen. Die Oregon-Küste mit ihren Steilklippen und ihren rabenschwarzen Felsmonolithen im Meer gilt als eine der schönsten der Welt, auch wenn sie zurzeit etwas regenverhangen erschien.
Okay, für spektakuläre Naturszenerien war Teddy noch nie besonders empfänglich. Aber er hätte sich normalerweise über die Möwen gefreut, die Boote auf dem Meer oder auch nur über einen Hund, der gerade die Fahrbahn kreuzt.
Ich wollte, Teddy könnte sich mit dem, was man aus dem Fenster sieht, ein wenig ablenken, wo mir so elend ist.
Doch ihm ist nun auch so bange, wo er instinktiv meine Verzweiflung spürt. Er schaltet sich völlig ab, rettet sich in diese monotone Bewegung, ein Charakteristikum seiner Krankheit, das mich stets besonders nervte.
Teddy kann für alles nichts. Er kann nicht in die Zukunft sehen, wie es mit uns weitergehen soll. Er hat mir meine Zukunft verbaut - durch seine bloße Existenz. Da kann er nichts für. Und er ist auch an allem, was geschah, völlig schuldlos.
Natürlich hat er dem Mädchen nichts angetan. Wenn es da zu einem Zusammenstoß, welcher Art auch immer, gekommen wäre, hätte es ihn völlig aufgewühlt. Doch als ich ihn am Morgen nach Lullas Verschwinden wiedersah, war er ruhig.


Geboren am 28. Mai 1952 in Solingen, ist Gudrun Tossing eine Deutsche, die man zugleich auch als Teilzeitamerikanerin bezeichnen könnte. Sie hat große Teile Nordamerikas immer und immer wieder bereist. Dennoch: ihr Erstwohnsitz ist - und bleibt - Solingen im Bergischen Land. Lange Jahre war sie als Managerin bei einem US-amerikanischen Unternehmen der Pharmaindustrie tätig. Heute schreibt sie Bücher - gerne vom Reisen und gerne von den USA und von Kanada.

Stark-Sturm. KUUUK: Königswinter 2016 (unter dem Pseudonym Alissa Carpentier als Hommage an Albert Camus).
Pink Tales. Storys von Flo-Flo-Florida. KUUUK: Königswinter 2014.
Jenseits von Jenen. KUUUK: Königswinter 2013 (unter dem Pseudonym von Jeff Sailor als Hommage an John Steinbeck).
Gold Tales. Storys vom Suchen und Finden. KUUUK: Königswinter 2013.
Fish Tales & Coyote Stories. Amüsantes und Kurioses für USA-Reisende. KUUUK: Königswinter 2012.

Schlangen-Grab. Kriminaler Roman. Fehnland-Verlag: Rhauderfehn 2019 (unter dem Pseudonym Jeff Sailor).

Fish Tales & Coyote Stories. Two Germans in the Wild, Wild West. Übersetzt aus dem Deutschen von Gudrun Tossing und Janet M. Davis. KUUUK: Königswinter 2014.

Zu: Stark-Sturm
La novelista alemana Gudrun Tossing […] ha publicado una nueva novella […]. En ella cuenta la historia de Alissa Carpentier que a sus 37 anos realiza un viaje a Fuerteventura, y se encuentra envuelta en un asesinato.
Erschienen in: LA PROVINCIA. Diario de Las Palmas, 15.08.2017.


Schon in der Einführung schreibt sie, dass der südliche US-Staat eine einzige Realsatire wäre, hätte man die ehrgeizigen Pläne durchgeführt, die man sich in den 20er und 30er Jahren ausgedacht hatte.
Erschienen in: Solinger Tageblatt, 15.11.2014.

[...] und sie publizierte mit "Jenseits von Jenen" unter dem Pseudonym Jeff Sailor einen Roman, der ebenso Hommage an wie Persiflage auf John Steinbeck ist.
Erschienen in: Rheinische Post, Ausgabe Solinger Morgenpost, 01.11.2014.

Wer kann schon von sich behaupten, Namensgeber für eine bestimmte literarische Gattung zu sein? Die Solingerin Dr. Gudrun Tossing vermag dies. Sie ist die Erfinderin der "Tossing Tales".
Erschienen in: Rheinische Post, Ausgabe Bergisches Land, 11.04.2013.

Die Geschichte ist doch sicher gesponnen, sind sich Leser der satirischen Kurzgeschichten [...] sicher. [...] Die Autorin weiß es besser: "Inzwischen finde ich es witzig, was mir zugetraut wird und was nicht."
Erschienen in: Solinger Tageblatt, 02.02.2013.

Seit 2011 habe ich mich endgültig der Belletristik zugewandt, nachdem ich sehr lange medizinisch-wissenschaftliche Artikel publizierte (vorwiegend in englischer Sprache) und auch über einige Jahre hinweg Co-Herausgeberin einer onkologischen Fachzeitschrift war. Als Auszeichnung betrachte ich die Tatsache, dass mein deutsches Erstlingswerk "Fish Tales & Coyote Stories" von 2012 unter Herausgeberschaft von Janet M. Davis bereits 2014 als Version in amerikanischem Englisch publiziert wurde. Nun schreibe ich - in Deutsch und Englisch - satirische Reisegeschichten, Romane (mit kriminalistischen Elementen) und bisweilen auch Lyrik. Seit 2015 bin ich Mitglied des VS-verdi.

Autor*innenauskunft

Aktualisiert 20.01.2020