Filter öffnen
M  W  D  Alle

Dr. Ansgar Walk


Dr. Ansgar Walk © privat
Dr. Ansgar Walk
1929
Stuttgart
Bielefeld
Bielefeld
Ostwestfalen, Westfalen komplett
Sachbuch
Hochstraße 2, Apt. 803
33615 Bielefeld
Deutschland
0521-5829803
0171-5230554

Pressedaten

Erläuterungen und Bedingungen

Pressefotos und Logos zum Download in der Datenbank LITon.NRW

Das Westfälische Literaturbüro in Unna e.V. pflegt im Rahmen der NRW-Literatur-Online-Datenbank LITon.NRW (ehemals www.nrw-literatur-im-netz.de) seit Herbst 2003 eine Foto-Datenbank mit hochauflösenden Fotos von Autor*innen sowie Fotos und Logos von literarischen Institutionen und Projekten aus NRW. Der Service richtet sich an Medien und Literaturveranstalter*innen, die auf diese Weise unkompliziert an Pressefotos und/oder Logos gelangen können. Dieser Service ist (in der Regel) kostenlos. Wenn ein*e Autor*in / eine Institution / ein Projekt Pressefotos bzw. Logos zur Verfügung gestellt hat, ist unter dem jeweiligen Profilfoto das bzw. die entsprechende/n Symbol/e aktiv (anklickbar). Klickt man darauf, klappt bei den Pressefotos ein neues Menü aus, worüber sich das/die Foto/s herunterladen lassen; bei den Logos öffnet sich direkt ein neues Fenster, worüber diese direkt heruntergeladen werden können. Einem Download steht nichts entgegen, wenn die folgenden Nutzungsbedingungen akzeptiert werden:

Alle Rechte vorbehalten. Die Bildmaterialien dürfen lediglich für die redaktionelle Berichterstattung bzw. von Veranstalter*innen für ihre Öffentlichkeitsarbeit unter Angabe des Copyrights bzw. des*der Urhebers*Urheberin (falls im Datensatz angegeben) honorarfrei verwendet werden. Andere Nutzungen, insbesondere jede Art von kommerzieller Verwendung des vorliegenden Materials außerhalb der Medienberichterstattung oder Veranstaltungswerbung, ist ausdrücklich untersagt. Mit dem Download von Fotos bzw. Logos stimmt der*die Nutzer*in dieser Regelung ausdrücklich zu.

Infos für Autor*innen, literarische Institutionen und Projekte

Für die Bereitstellung von Fotos und Logos im Download-Bereich von LITon.NRW entstehen Autor*innen, literarischen Institutionen und Projekten keinerlei Kosten. Die Zurverfügungstellung des Fotos und/oder Logos erfolgt jedoch prinzipiell honorarfrei. Auch das Westfälische Literaturbüro in Unna e.V. als Betreiber der NRW-Literatur-Online-Datenbank stellt potenziellen Nutzer*innen dieses Services keinerlei Kosten in Rechnung. Es wird lediglich ein möglichst einfaches Verfahren angeboten, schnell an Fotos bzw. Logos für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu gelangen. Das Westfälische Literaturbüro übernimmt aus diesem Grunde auch keinerlei Haftung, falls die Download-Fotos/-Logos nicht für den Zweck der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von Veranstalter*innen u.ä. genutzt werden.

Pressebild(er)

Dr. Ansgar Walk © privat
Copyright
Dr. Ansgar Walk © privat
↓ Download
Dr. Ansgar Walk © privat
Copyright
Dr. Ansgar Walk © privat
↓ Download

Arbeitsproben (1)

 

WIE DAS BUCH ZU SEINEM TITEL KAM

Als hätten wir heute nicht genug erlebt, hält der Abend noch ein Abenteuer außergewöhnlicher Art für uns bereit. Nach dem Supper bleiben wir ein Weilchen im Speiseraum und stöbern im Bücherbord. Da eilt David Hatch, unser "Birder", herein und berichtet aufgeregt, jenseits des Flusses in den Tinittuktuq Flats stünden Kanadakraniche. Er hat ihre Rufe gehört und sie dann tanzen sehen. Um das Ungewöhnliche ihres Tanzes zu demonstrieren, führt er dazu flatternde Bewegungen aus – was bei ihm allerdings nicht ganz so elegant wirkt wie bei den Vögeln.
Ricky und ich rennen zu unserer Blockhütte und holen die Kamera, stecken im Laufen das 300er-Objektiv mit Konverter auf und montieren alles auf das Stativ. Keuchend schleppen wir eilig unsere Last den Esker hoch, an dessen Ende wir uns den besten Blick erhoffen. Natürlich haben wir bis zur richtigen Plazierung viel Zeit verbraucht, zu viel Zeit, wie wir mit Bedauern feststellen: Die Kraniche sind längst weggeflogen.
So versuche ich das Beste aus der Situation zu machen und beginne, die Kamera für Großaufnahmen auf die Blockhäuser der Lodge zu richten. Dort spielen noch die Kinder. Ihr Lachen und Schreien dringt deutlich zu uns herauf. Es ist kurz vor zehn, und das Licht läßt leider schon zu wünschen übrig; für ein paar statische Aufnahmen aber mag es ausreichen. Ich schaue durch den Sucher und wende mich verwundert an Ricky: "Haben wir denn einen weißen Hund in der Lodge?" – Sie: "Aber nicht doch: Du siehst wahrscheinlich die Kinder spielen!" Ist das Geschrei der Kinder wirklich Spiel? Und was tollen sie denn auf einem der Hüttendächer herum? Da fällt plötzlich ein weithin hallender Schuß, und aus dem Sichtschutz der Hütten eilt in mächtigen Sätzen ein weißer Körper den Esker hinauf – ein großer männlicher Polarbär. Ich drücke zweimal auf den Auslöser, dann ist der Abendspuk über die Landebahn hinweg verschwunden.
Wie sich nach dem Entwickeln herausstellt, ist das Licht auch hier oben im Norden zu so später Stunde doch nicht mehr ausreichend und die automatische Belichtungszeit deshalb zu lang. Als Ausbeute zeigt sich auf jedem der beiden Fotos nur: "The bear made a dash to safety – als (weißer) Strich hat sich der Bär gerettet."
Der Polarbär war bis zu den unteren Häusern vorgedrungen, wo Fische zum Trocknen hingen; die dürfte er gewittert haben. Die Kinder konnten sich rasch auf ein Hüttendach retten. Auf ihr gellendes Schreien war Bob mit dem geladenen Gewehr ins Freie geeilt und hatte den Eindringling mit einem Schreckschuß verjagt. Das Gewehr auf dem Rücken jagt er nun mit dem ATV den Weg zur Landebahn hinauf und verfolgt durchs Fernglas den weiteren Rückzug des Bären. Und wir sind froh, daß der seinen Fluchtweg nicht in unsere Richtung gelenkt hatte …
John Hickes kann sich nicht erinnern, daß zuvor schon einmal "so früh im Jahr" ein Bär die Lodge heimgesucht hat. Von dieser Nacht an werden die Wachen verstärkt.

Aus: Der Polarbär kam spät Abends.


Geboren am 20. August 1929 in Stuttgart. Studierte Pharmazie, Literaturwissenschaften und Philosophie in Tübingen sowie Chemie in Karlsruhe. Promotion (Dr. rer. nat.) 1961 in Karlsruhe. Führungsaufgaben in der pharmazeutischen und chemischen Industrie bis 1990, danach Beratertätigkeit auf dem Gesundheitssektor, u.a. in den neuen Bundesländern (gemeinsam mit seiner Ehefrau, einer Internistin und Radiologin). Seit 1995 freier Schriftsteller und Fotograf. Lebt und arbeitet seit 1978 in Bielefeld.

Hakar. Erinnerungen an einen Dobermann. Privatdruck: o.O. 2020.
Der verzauberte Eisbär. Märchen vom weißen König der Arktis. Mit 63 Farbfotografien von Ansgar und Ulrike Walk. Edition Neues Feld: Bielefeld 2005.
Inuit-Künstlerin Kenojuak. Mit einem Essay zur zeitgenössischen Kunst der Inuit. Edition Neues Feld: Bielefeld 2005.
Botschafter aus Nunavut. Kenojuak Ashevak und Jimmy Manning in Deutschland. o.V.: Bielefeld 2004.
Spuren eines Ungewöhnlichen. Biographisches über den Zwerg Erich Alb. Pendragon: Bielefeld 1999.
Gunter Böhmer. Mit den Augen eines Freundes und Sammlers gesehen. Pendragon: Bielefeld 1998.

Beiträge in:
Tischgespräch. WDR 5: 2003.
Lesezeit. Radio Gütersloh: 2002.
Radio Stuttgart: SWR 4: 2002.

Planet Wissen: Die Inuit – Im Iglu zuhause? WDR: 2007.

Interview: Die Kunst der Inuit. www.planet-wissen.de/politik_geschichte/voelker/inuit/interview_kunst_inuit.jsp.
Zeitgenössische Inuit-Kunst. In: www.dfait-maeci.gc.ca/canadaeuropa/germany/cultureincanada3a-de.asp.
Kenojuak – Zeugnisse einer Inuit-Künstlerin: www.kreis-coesfeld.de/512bv_1.htm.

Arktische Impressionen – Nachträgliches zu den Expeditionsreisen der Jahre 1994 bis 2014. Island 2011. Privatdruck: o.O. 2020.
Die Kunst der arktischen Jäger – Sammlung Dres. Walk. Privatdruck: o.O. 2019.
Arktische Impressionen – Nachträgliches zu den Expeditionsreisen der Jahre 1994 bis 2014.
Klosterinseln im Weißen Meer 2012. Privatdruck: o.O. 2019.
Arktische Impressionen – Nachträgliches zu den Expeditionsreisen der Jahre 1994 bis 2014. Murmansk – Tor zur russischen Arktis 2012 und 2014. Privatdruck: o.O. 2019.
Arktische Impressionen – Nachträgliches zu den Expeditionsreisen der Jahre 1994 bis 2014. Spätherbst im Wapusk-Nationalpark 2000 bis 2011. Privatdruck: o.O. 2018.
Arktische Impressionen – Nachträgliches zu den Expeditionsreisen der Jahre 1994 bis 2014. Band IX: 2014 – Nordostpassage III. Privatdruck: o.O. 2019.
Arktische Impressionen – Nachträgliches zu den Expeditionsreisen der Jahre 1994 bis 2014. Band VIII: 2013 – Nordostpassage II. Privatdruck: o.O. 2018.
Arktische Impressionen – Nachträgliches zu den Expeditionsreisen der Jahre 1994 bis 2014. Band VII: 2012 – Nordostpassage I. Privatdruck: o.O. 2018.
Arktische Impressionen – Nachträgliches zu den Expeditionsreisen der Jahre 1994 bis 2014. Band VI: 2011 – Nordwestpassage von Nome nach Reykjavik. Privatdruck: o.O. 2018.
Arktische Impressionen – Nachträgliches zu den Expeditionsreisen der Jahre 1994 bis 2014. Band V: 2010 – Nordwestpassage von Kangerlussuaq nach Nome. Privatdruck: o.O. 2018.
Arktische Impressionen – Nachträgliches zu den Expeditionsreisen der Jahre 1994 bis 2014. Band IV: 2003 bis 2009. Privatdruck: o.O. 2018.
Arktische Impressionen – Nachträgliches zu den Expeditionsreisen der Jahre 1994 bis 2014. Band III: 2001 bis 2002. Privatdruck: o.O. 2018.
Arktische Impressionen – Nachträgliches zu den Expeditionsreisen der Jahre 1994 bis 2014. Band II: 1998 bis 2000. Privatdruck: o.O. 2018.
Arktische Impressionen – Nachträgliches zu den Expeditionsreisen der Jahre 1994 bis 2014. Band I: 1994 bis 1997. Privatdruck: o.O. 2018.
Waldbisons und Nashornpelikane – Ein langes Wochenende im Wood-Buffalo-Nationalpark. Sommer 1998 im Norden Kanadas. Privatdruck: o.O. 2018.
Buenos Aires und Iguazú – Vorprogramm der Antarktis-Expedition 2011. Privatdruck: o.O. 2018.
Nordostpassage – Auf dem Seeweg durch Russlands Arktis. Privatdruck: o.O. 2015.
Nicht immer nur Arktis… – Auf Kreuzfahrt nach Großbritannien und Irland. Privatdruck: o.O. 2015.
Ach, einmal nur durch die Nordwestpassage IV. Grönlands Westküste. Privatdruck: o.O. 2013.
Ach, einmal nur durch die Nordwestpassage III. Nordwest-Territorien, Territorium Yukon und US-Staat Alaska. Privatdruck: o.O. 2013.
Ach, einmal nur durch die Nordwestpassage II. Territorium Nunavut. Privatdruck: o.O. 2013.
Ach, einmal nur durch die Nordwestpassage I. Die Suche nach Seewegen durch die Inselwelt Nordkanadas. Privatdruck: o.O. 2013.
Amerikas Nordwestküste entlang. Privatdruck: o.O. 2013.
Aufbruch ins russische Eis. Privatdruck: o.O. 2012.
...nun also doch Antarktis?. Privatdruck: o.O. 2011.
Arktische Skizzen in Heften zum Polarjahr 2007/2008. Mit jeweils ca. 32 Farbfotografien von Ansgar und Ulrike Walk. Edition Neues Feld: Bielefeld 2007/08 (Heft 1: Eisbären I - Porträts von Nanuq, dem wandernden Jäger; Heft 2: Eisbären II - Alleinerziehende Eisbärenmütter; Heft 3: Eisbären III - Den Menschen gefährlich?; Heft 4: Camouflage - Tarnung als Überlebensprinzip; Heft 5: Meeressäuger I - Bewohner nordpolarer Gewässer: Wale; Heft 6: Meeressäuger II - Walrosse und Robben im Polarmeer; Heft 7: Begegnungen in der Tundra - Moschusochsen und Karibus).
Die Kunst der arktischen Jäger. Leitfaden zur Kunst der kanadischen Inuit. Mit 32 Farbfotografien von Ansgar Walk. Edition Neues Feld: Bielefeld 2008.
Wie Sonne und Mond an den Himmel kamen. Mythen und Legenden der Inuit. Pendragon: Bielefeld 2003.
Nordflug. Eine faszinierende Reise zu den Gletschern und Fjorden der kanadischen Arktis. Mit 88 Farbfotografien von Ansgar und Ulrike Walk. Pendragon: Bielefeld 2000.
Land des Großen Bären. Impressionen aus der Arktis. Mit 192 Farbfotografien von Ansgar und Ulrike Walk. Pendragon: Bielefeld 2001.
Kenojuak. Lebensgeschichte einer bedeutenden Inuit-Künstlerin. Mit 104 Farbfotografien von Ansgar und Ulrike Walk. Pendragon: Bielefeld 1998 (2. aktualisierte und erweiterte Ausgabe 2003).
Der Polarbär kam spät abends. Skizzen von der Wager Bay. Mit 128 Farbfotografien von Ansgar und Ulrike Walk. Pendragon: Bielefeld 1997 (2. aktualisierte und erweiterte Ausgabe 2002).
Im Land der Inuit. Arktisches Tagebuch. Mit 96 Farbfotografien von Ansgar und Ulrike Walk. Pendragon: Bielefeld 1996 (2. aktualisierte und erweiterte Ausgabe 2002).

In: Zwischen den Orten. 15 Autoren schreiben über das Reisen. Hrsg. von Thomas Bauer. Wiesenburg: Schweinfurt 2003.

Die katholische Pfarrkirche Heilig Geist in Bielefeld. Gem. mit Marcus Jacobs. Pfarrgemeinde Heilig Geist: Bielefeld 2008.
Salute GB! Das Wagnis des Unbequemen. Gem. mit Juergen Seuss. BrennGlas: Assenheim 1986.

Übersetzungen:
Ambassadors from Nunavut. Kenojuak Ashevak and Jimmy Manning in Germany. Bielefeld 2004.
Kenojuak. Life story of an Inuit artist. Penumbra Press: Manotick 1999.

Sibylle Schäfer: Wenn Raben zu sehr lieben. In: Rheinischer Merkur, 18.12.2008.
Die kanadische Arktis. In: P.T. Magazin 4/2007 (24.08.2007).
Dagmar Siebelt: Kenojuak. In: Anthropos 98. 2003/2.
Friedhelm Rathjen: Auf dem Eimer im Eis. In: Die Zeit 04/2001.
Juliet O’Neill: Kenojuak of the North. In: Ottawa Citizen, 19.12.1999.
ps (Botschaft von Kanada, Berlin): Kenojuak – mehr als die Geschichte einer Inuit-Künstlerin. In: Kanada Kultur-Information 08/1998.
www.dfait-maeci.gc.ca/~bonn/Newslink/KulturInfo/ki199808.htm

Seit dem Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben betätige ich mich schriftstellerisch und erfülle mir damit einen seit den Studienzeiten gehegten Wunsch. Voraussetzung und Grundlage für das Schreiben von Büchern ist persönlich Erlebtes; einen Schwerpunkt bilden polare Gebiete (Arktis und Antarktis) mit all ihrer Faszination. In erster Linie befasse ich mich mit naturwissenschaftlichen Themen sowie mit Fragen zur gesellschaftlichen Entwicklung und zur bildenden Kunst in arktischen Regionen. Meine Frau und ich hielten uns dazu von 1994 bis 2014 häufig und über Wochen im kanadischen Nordosten auf, vor allem im 1999 gegründeten Territorium Nunavut, und gewannen dort eine große Zahl von Freunden, denen viele meiner Arktis-Bücher gewidmet sind. Seit 2010 besuchen wir mit Expeditionskreuzfahrtschiffen Gebiete rund um den Nordpol, die für Individualreisende nur schwer oder überhaupt nicht erreichbar sind (wie z.B. Tschukotka und Nordsibirien). Diese neuen und zum Teil ungewöhnlichen Erfahrungen halte ich in reich bebilderten Reisetagebüchern fest und publiziere sie überwiegend als Privatdruck. Daneben verfasse ich immer wieder auch dem Alltag gewidmete Schriften.

Autor*innenauskunft

Aktualisiert 18.05.2020