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Ernst Meister Preis


Ernst Meister-Kreidezeichnung 1988 © Reinhard Gundlach
Ernst Meister Preis
1981
Hagen
Südwestfalen, Westfalen komplett
alle 2-3 Jahre
Auszeichnungen
Astrid Jakobs
Telefon: 02331-2074870
E-Mail: astrid.jakobs@stadt-hagen.de
Kulturbüro Hagen
Museumsplatz 3
58095 Hagen

Der Ernst Meister Preis wurde 1981 zur Erinnerung an den Hagener Lyriker und Schriftsteller Ernst Meister ins Leben gerufen. Meister, der 1911 im heute zu Hagen gehörenden Stadtteil Haspe geboren wurde, und 1979 in Hagen starb, blieb der westfälischen Großstadt zeit seines Lebens verbunden. Hier lebte und arbeitete er zurückgezogen. Selbst mit zahlreichen Auszeichnungen und Preisen dekoriert, gilt er als einer der bedeutendsten deutschen Dichter des 20. Jahrhunderts.
Die Verleihung des Ernst Meister Preises hat eine Neuausrichtung erfahren. Der Preis wird seit 2018 mit Unterstützung der FernUniversität in Hagen und der Sparda-Bank West eG unter Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Hagen alle zwei bis drei Jahre vergeben. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis zeichnet das Werk eines Autors oder einer Autorin aus, das die Verantwortung für Sprache und Poesie auf besondere Weise zum Ausdruck bringt.

Der 1979 verstorbene Hagener Lyriker und Büchnerpreisträger Ernst Meister fungiert als Namensgeber des Preises.

2018: Barbara Köhler
2011: Marion Poschmann (Hauptpreis), Jan Skudlarek (Westfälischer Förderpreis) Daniela Seel (Allgemeiner Förderpreis)
2008: Monika Rinck (Hauptpreis), Ulrike Almut Sandig (Allgemeiner Förderpreis), Mirko Bonné (Westfälischer Förderpreis)
2005: Jan Wagner (Hauptpreis), Nicolai Kobus (Westfälischer Förderpreis), Andreas Münzner (Allgemeiner Förderpreis)
2003: Lutz Seiler (Hauptpreis), Ulf Stolterfoht (Westfälischer Förderpreis), Hendrik Rost (Allgemeiner Förderpreis)
2001: Brigitte Oleschinski (Hauptpreis), Jochen Winter (Hauptpreis), Jürgen Wiersch (Allgemeiner Förderpreis), Helwig Brunner (Allgemeiner Förderpreis), Sabine Scho (Allgemeiner Förderpreis)
1994: Michael Krüger
1990: Paul Wühr
1986: Oskar Pastior
1981: Christoph Meckel

Eine Jury, bestehend aus fünf Personen, wählt  aus mehreren Vorschlägen des Lehrstuhls für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Medienästhetik an der Fernuniversität Hagen die jeweilige Preisträgerin/den jeweiligen Preisträger aus.

Auskunft Veranstalter, Eigenrecherche

Aktualisiert 06.07.2021